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Fieber natürlich senken – die Behandlung mit Hausmitteln


Nicht immer müssen Medikamente verabreicht werden, um Fieber zu senken. Oftmals sind schon klassische Hausmittel wirksam – und ohne Nebenwirkungen.

Bitte bedenken Sie: Ein verantwortungsvoller Umgang mit den Kräften der Natur sehr wichtig ist. Wadenwickel und Lindenblütentee sind kein Ersatz für eine notwendige medizinische Behandlung. Sie können den Genesungsprozess lediglich unterstützen.

Suchen Sie deshalb bitte sofort einen Arzt auf, wenn

  • das Hausmittel nicht wirkt
  • das Fieber mehrere Tage anhält, sich der Allgemeinzustand verschlechtert oder Erbrechen hinzukommt
  • wenn die Ursache des Leidens nicht klar ist

 

Hinweis für Allergiker!


Bitte beachten Sie: Wenn der Fiebernde schnell zu allergischen Reaktionen neigt, sollten Sie Heilkräuter nur sparsam verwenden. Testen Sie unbedingt zuerst in geringen Mengen, ob er die Substanz verträgt.


Wadenwickel


Sie eignen sich sehr gut zur Fiebersenkung. Besonders wichtig ist es, dass der Fiebernde während der Behandlung nicht friert.

 

Was benötigen Sie dazu?
Tücher, beispielsweise ein Leinen, Moltontuch, ein Wolltuch, Wasser, eventuell Essig.

Was ist zu tun?

Tauchen Sie zwei Tücher in „zimmerwarmes“ Wasser (ca. 22 °C), wringen Sie diese gut aus und wickeln Sie sie um beide Beine des Fiebernden von den Fußknöcheln bis zur Kniekehle. Wichtig: Das Innentuch straff anlegen – nicht zu straff – damit keine Luftpolster zwischen Stoff und Haut entstehen, die die thermische Wirkung des Wickels abschwächen könnten. Der Wickel sollte nicht zu eng angelegtsein und darf keinesfalls die Atmung beeinträchtigen. Die Wirkung des Wickels hängt von seiner Temperatur, der Anwendunsdauer und dem Nässegrad ab. Je feuchter, desto intensiver ist die Wärmeabstrahlung und damit der fiebersenkende Effekt.

Weitere trockene Tücher oder wasserdichte Plastikfolien darüber sind kontraproduktiv, weil sie zu einem Wärmestau führen können. Die Wickel müssen alle sieben bis zwölf Minuten erneuert werden, und zwar so lange, bis das Fieber mindestens um ein bis zwei Grad gesunken ist.

 

Für Wickel nach Pfarrer Kneipp tränkt man die Tücher auch noch

mit Essig – das kühlt zusätzlich.

 

Achtung!

Wadenwickel sind nur bei heißen Waden sinnvoll. Sollte der Fiebernde kalte Beine haben, kann das Zeichen für Kreislaufstörungen sein. In diesem Fall können Sie die Durchblutung durch Bürsten und ein Sitzbad in angenehm warmem Wasser fördern.


Tipp: Essen und Trinken


Kalter Kräuter- und Früchtetee mit wenig Zucker ist lindernd und energiespendend zugleich. Ebenso geeignet sind verdünnte Säfte, Obst und eventuell Joghurt. Manchmal ist aber auch heißer Tee mit Zitrone (z. B. bei Erkältungen und Grippe) angenehm.

Lindenblütentee hat eine schweißtreibende Wirkung.


Ergänzend oder alternativ zu diesen bewährten Hausmitteln ist häufig zur zügigen Linderung der Beschwerden eine Behandlung mit Arzneimitteln empfehlenswert. Natürlich in Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Das besonders verträgliche Schmerz- und Fiebermittel ben-u-ron ist z. B. für viele Menschen fester Bestandteil ihrer Haus- und Reiseapotheke.


Die Inhalte auf www.ben-u-ron.de dienen rein informativen Zwecken und können die persönliche Beratung, Diagnostik und Betreuung durch einen approbierten Arzt in keinem Fall ersetzen. Sie können und dürfen niemals Grundlage für Selbstdiagnosen und -medikation bilden. Bitte beachten Sie auch die Nutzungsbedingungen mit Haftungsausschluss.

 


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