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Sich regen bringt Segen

 

Wer sportlich und entspannt durch den Alltag geht, dem können die bekannten Alltagsschmerzen nicht so leicht etwas anhaben. Es gibt viele Menschen, für die stehen am Ende eines stressigen Tages im Büro Spannungskopfschmerzen. Da kann es helfen, die Laufschuhe anzuziehen und eine Runde im Wald joggen zu gehen oder eine kleine Radtour zu machen. Der sofortige Griff zu Arzneimitteln sollte nach Möglichkeit vermieden werden. Leichte Kopfschmerzen lindert oft schon ein Spaziergang an der frischen Luft. In vielen Fällen können Sie Schmerzen auch mit ganz alltäglichen Dingen vorbeugen, indem Sie immer die Treppe nehmen, kurze Wege zu Fuß gehen oder mal aufs Rad steigen. Die Bewegung – möglichst an der frischen Luft – ist entscheidend. Sie regt den Stoffwechsel an, baut Stresshormone ab, fördert die Durchblutung und stärkt die Knochen. Gleichermaßen sinnvoll ist Gymnastik, um Muskeln gezielt zu lockern, zu dehnen und zu stärken.
Das Wichtigste dabei ist, die körperliche Betätigung immer als etwas
Positives zu verstehen, nicht als Zwang, sonst wird die gut gemeinte Bewegung schnell wieder zum Stress. Wenn Sie beginnen, gilt immer: Die eigenen Grenzen respektieren. Wenn Sie eine längere „sportliche Pause“ gemacht haben, sollten Sie vorher unbedingt Rücksprache mit Ihrem Arzt halten.

Bewegung baut Stress ab, fördert und erhält die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Suchen Sie sich eine Sportart, die Ihnen Spass macht, Schwimmen, Joggen, Walken, Inline-
skaten, Radfahren oder Wandern. Wichtig ist, bewegen sie sich täglich mehr als vom Auto zum Büro oder nach Hause. Bewegung kurbelt den Stoffwechsel und den Energieverbrauch an. Die Körperzellen werden sensibler für Insulin, auch der Cholesterinspiegel wird positiv beeinflusst. Das Herz-Kreislaufsystem und das Immunsystem gestärkt.


Entspannende Kräfte gegen den Schmerz

 

Neben der Bewegung wirken auch andere Maßnahmen positiv auf Körper und Seele: Ein Besuch in der Sauna, eine wohltuende Massage mit
a
nregenden Essenzen und beruhigender Musik. Das ist Balsam für Körper und Seele und vertreibt Alltagssorgen und Stress. Auch mit schnell zu erlernenden aktiven Entspannungsübungen wie autogenem Training oder der progressiven Muskelentspannung nach Jacobson erzielen Sie gute Erfolge. Durch die kurzzeitige starke Anspannung verschiedener Muskelgruppen nacheinander kommt es hierbei zu einer angenehmen Entspannung der Muskeln und zur Schmerzlinderung. Längeres Üben erfordern Maßnahmen wie Yoga oder T`ai Chi Ch`uan, die aber auch eine tiefere und nachhaltigere Entspannung ermöglichen.

Yoga

 

Im Yoga wird davon ausgegangen, dass der Mensch sich selbst erleben kann. Systematisch aufgebaute ÜbungseinYoga-bildheiten stellen eine Art Selbsttest dar, die den Standort des Übenden aufzeigen. Im Marma-Yoga beispielsweise werden Druck- und Schmerzpunkte, auch Wach- und Warnposten oder Marmas genannt, in den Mittelpunkt der Erfahrung während der Übung gestellt. Marmas befinden sich im gesamten Körper, im Nerven- und Kreislaufsystem, in bestimmten Gelenke, Muskeln, Sehnen, Knochen und Blutgefäßen. Sie vermitteln dem Menschen durch Anzeichen von Schmerz, ob diese Stellen angegriffen sind. Schmerz zeigt im Verständnis von Marma-Yoga Grenzen auf. Mit Yoga-Übungen können Stresserscheinungen reduziert werden. Die Konzentration auf das bewusste Erleben körperlicher und seelischer Zustände und Reaktionen führt zu einem neuen Lebensgefühl, zu mehr Kraft und Stabilität gegenüber den Herausforderungen des täglichen Lebens.


T`ai Chi Ch`uan

 

Dieses Übungssystem zur Förderung der Gesundheit kommt aus China. Es ist eine meditative Gymnastik, die zu den chinesischen Kampfkünsten gehört und auch Schattenboxen genannt wird. In China ein Volkssport, im westlichen Kulturkreis kennt man keine vergleichbaren Übungen. Durch einen klar definierten Bewegungsablauf, aufeinander folgender fließender Bewegungen, wird eine tiefgehende Entspannung von Körper und Geist angestrebt. T`ai Chi Ch`uan beansprucht alle Muskeln, Sehnen, Gelenke und kräftigt die gesamte Rückenmuskulatur. Die Übungen beinhalten einen Dehneffekt der Wirbelsäule, was die Bandscheiben von ihrem Druck befreit. Zudem werden über entsprechende Bewegungsabläufe die Füße gestärkt und eine gesunde Haltung aufgebaut. Das verbessert unter anderem die Atmung, die Sauerstoffversorgung und das gesamte Lebensgefühl. Ziel ist es eine gesunde äußere und innere Haltung und Achtsamkeit zu entwickeln.

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