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Die Vorteile des Wirkstoffs Paracetamol


Paracetamol – im Vergleich zu anderen Schmerzmitteln

(einfache Analgetika der WHO-Stufe 1)


Die Wirkungsweise der einzelnen Wirkstoffe als auch ihre Nebenwirkungsprofile unterscheiden sich erheblich. Dennoch werden die Wirkstoffe vom Patienten bzw. Apothekenkunden für ähnliche Symptomatiken überschneidend verwendet.

Vergleich Paracetamol/Acetylsalicylsäure (ASS)


Im Vergleich zu Acetylsalicylsäure (ASS) besitzt Paracetamol weniger entzündungshemmende (antiphlogistische) Wirkung. Bezüglich der schmerzstillenden und fiebersenkenden Wirkung ist Paracetamol bei richtiger Dosierung mit ASS vergleichbar, hat aber weniger Nebenwirkungen. Bei ASS sind allergische Reaktionen, Einfluss auf die Blutgerinnung sowie Magenunverträglichkeit (bis hin zu Magenblutungen) häufig vorkommende Begleiterscheinungen. Es ist allgemein bekannt, dass ASS aufgrund ihrer Reizwirkung bei regelmäßiger Einnahme Schleimhautreizungen, Blutungen im Magen-Darm-Trakt und Magengeschwüre verursachen kann. Wegen des Reye-Syndroms sollte ASS zur Behandlung von Schmerzen und Fieber bei Kindern in der Regel überhaupt nicht verabreicht werden.

Vergleich Paracetamol/Ibuprofen


Ibuprofen wirkt schmerzstillend (analgetisch), entzündungshemmend (antiphlogistisch) und fiebersenkend (antipyretisch). Bezüglich der schmerzstillenden und fiebersenkenden Wirkung ist Paracetamol bei richtiger Dosierung mit Ibuprofen vergleichbar. Paracetamol hat jedoch weniger Nebenwirkungen. Bei längerer Anwendung von Ibuprofen oder bei Überempfindlichkeit muss der Patient mit Magen-Darm-Beschwerden rechnen. Es gibt Hinweise darauf, dass Ibuprofen, genauso wie die Acetylsalicylsäure (ASS), bei Kindern zum Reye-Syndrom führen kann.

 

Resümee


Steht die Behandlung von Schmerzen und/oder Fieber im Vordergrund, so hat das nebenwirkungsarme Paracetamol eindeutige Vorteile. Das spiegelt sich vor allem darin wider, dass Paracetamol bereits bei Neugeborenen ab einem Körpergewicht von 3 kg eingesetzt werden kann. Ferner können bestimmte arzneimittelsensible Anwender wie z. B. Schwangere, Stillende, Magenempfindliche und Patienten, deren Blutgerinnung gestört ist, Paracetamol in der Regel ohne Risiko verwenden.

Da jedoch auch Paracetamol Neben- und Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln aufweisen kann, bitten wir Sie, vor der Anwendung Ihren Arzt oder Apotheker zu fragen und die Packungsbeilage aufmerksam zu lesen.