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Häufig gestellte Fragen zur Verwendung von ben-u-ron und deren Antworten (FAQ)

  

Sie fragen - wir antworten.


Wissenswertes rund um das Thema Schmerz und Schmerztherapie mit  ben-u-ron

 

                              Fragen zur Anwendung

                              Fragen zur Dosierung

                              Fragen zu Anwendungsgebieten

                              Fragen zur Aufbewahrung und Haltbarkeit

 


Sollten Sie eine Frage haben, deren Antwort Sie aktuell auf dieser Seite nicht finden, schreiben Sie uns bitte. Unser medizinisch-wissenschaftliches Service-Team antwortet Ihnen gerne.

Anwendung:

 

Frage: Mein Kind hat eine Laktose-Allergie. Kann ich ihm trotzdem ben-u-ron geben? 

Antwort: Alle ben-u-ron Formen - Zäpfchen, Kapseln, Tabletten, Saft  enthalten keine Laktose (Milchzucker). Sie können diese im Falle einer Laktose-Allergie ohne Bedenken einsetzen.


Frage: Welcher Zeitpunkt ist für die Einnahme von Paracetamol besser? Vor dem Essen oder nach dem Essen?

Antwort: Es ist günstiger Paracetamol-Saft, -Tabletten oder -Kapseln vor dem Essen einzunehmen. Die Einnahme nach einer Mahlzeit kann zu einem verzögerten Wirkungseintritt führen. Zudem ist ben-u-ron äußerst magenschonend, weshalb auf eine vorhergehende Nahrungsaufnahme zur besseren Verträglichkeit verzichtet werden kann.


Frage: Meine Tochter hat eine Milch-Allergie. Im ben-u-ron Saft ist laut Zutatenliste Sahne-Aroma enthalten. Kann sie trotzdem ben-u-ron-Saft einnehmen?

Antwort: Da es sich lediglich um ein Aroma handelt, welches nicht aus Milcheiweiß gewonnen wurde, kann Ihre Tochter den ben-u-ron -Saft vollkommen unbedenklich einnehmen.


Frage: Meine Apotheke hat mir für meine Tochter (2 Monate) ben-u-ron Zäpfchen 125 mg empfohlen. Gibt es auch schwächere Dosierungen für die ganz Kleinen?

Antwort: Ja, ben-u-ron ist auch als 75 mg Zäpfchen für Kinder ab
3 Kilogramm Körpergewicht erhältlich, also bereits für Säuglinge bzw. Neugeborene. Befragen Sie bitte Ihren Arzt dazu.


Frage: Mein Kind ist Diabetiker (Typ 1). Kann ich ihm dennoch den ben-u-ron-Saft verabreichen?

Antwort: Beachten Sie bitte, dass ben-u-ron-Saft Zucker enthält (2,5 g pro 5 ml entsprechen ca. 0,2 BE). In diesem Fall ist es möglicherweise besser, wenn Sie für Ihr Kind auf andere Darreichungsformen von
ben-u-ron zurückgreifen. In jedem Fall sollten Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt darüber halten.


Frage: Ich habe von meinem Hausarzt einen ben-u-ron-Saft für meinen Sohn (6 Jahre) erhalten. Er empfiehlt ben-u-ron Saft, weil dieser der einzige Saft gegen Schmerzen und Fieber für Säuglinge und Kinder ist, der frei von organischen Lösungsmitteln ist. Was bedeutet das?

Antwort: Organische Lösungsmittel werden häufig als Grundlage zur Herstellung von flüssigen Arzneimitteln verwendet. Meist handelt es sich dabei um alkoholische Verbindungen. Da Paracetamol in Wasser schlecht löslich ist, verwenden fast alle Hersteller organische Lösungsmittel wie zum Beispiel Glycerol und/ oder Propylenglykol. ben-u-ron-Saft jedoch ist eine rein wässerige Suspension und verzichtet damit als einziger Saft auf den Zusatz von organischen Lösungsmitteln. Denn solche belastenden Zusätze sollten nach Möglichkeit in Arzneimitteln für Kinder nicht enthalten sein.


Frage: Mein Kind ist allergisch gegen Acetylsalicylsäure (ASS) und bekommt danach asthmatische Zustände. Ist Paracetamol eine sichere Alternative?

Antwort: Allergien gegen Paracetamol sind äußerst selten verglichen mit denen gegen Acetylsalicylsäure (ASS). Besprechen Sie sich bitte diesbezüglich mit Ihrem Arzt.


Frage: Kann ich meinem Kind ben-u-ron gegen Kopfschmerzen geben, auch wenn es kaum Fieber hat?

Antwort: ben-u-ron ist ein genau so gutes Schmerz- wie Fiebermittel. Wir empfehlen jedoch, die Ursache der Kopfschmerzen mit Ihrem Arzt abzuklären.


Frage: Unsere Tochter ist 15 Monate alt und zahnt gerade. Gestern hatte sie Fieber bis 41°C. Die Kinderärztin hat ben-u-ron-Saft verschrieben, aber das Kind lehnt ihn strikt ab. Auch das Mischen mit anderen Speisen hilft nichts.

Antwort: Wenn sanftes Überreden nicht hilft, versuchen Sie es mit einem Zäpfchen.


Frage: Von ben-u-ron gibt es Tabletten und Kapseln in gleicher Dosierung. Was ist der Unterschied und warum gibt es beides?

Antwort: Patienten mit Schluckbeschwerden nehmen häufig lieber Kapseln. Tabletten und Kapseln sind bezüglich Wirksamkeit gleichwertig.


Frage: Ich habe gelegentlich Kopfschmerzen und habe es mit ben-u-ron Tabletten versucht. Es tritt keine Besserung ein. Woran kann das liegen? Ist ben-u-ron nur für Kinder geeignet?

Antwort: ben-u-ron Tabletten oder auch Kapseln gab es ursprünglich nur in einer Dosierung mit 500 mg Paracetamol.

Mittlerweile ist ben-u-ron auch als 1000 mg Tablette nur für Erwachsene erhältlich. Denn die richtige Dosierung für die Ersteinnahme bei Erwachsenen sind 1000 mg Paracetamol.

Neben der 1000 mg Tablette gibt es aus der Produktreihe ben-u-ron auch Zäpfchen in der Dosierung von 1000 mg. Zäpfchen sind besonders dann zu empfehlen, wenn man die orale Einnahme umgehen möchte.


Frage: Meine schwangere Freundin (6.Monat) hat bislang größere Mengen Paracetamol eingenommen - relativ oft bis zu 1 g. Besteht ein Anlass zur Besorgnis wegen Überdosierung?

Antwort: Natürlich sollte Ihre Freundin nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt Paracetamol anwenden. Zu Ihrer Frage: Paracetamol in therapeutischer Dosierung ist nach heutigen Erkenntnissen nicht fruchtschädigend.


Frage: Meine Apothekerin sagt, dass sie von Kindern gehört hat, die nach der Gabe von ben-u-ron (bei Temperatursenkung) angefangen haben zu phantasieren. Könnte diesbezüglich ein Zusammenhang mit Paracetamol bestehen?

Antwort: Nein, zwischen solchen Nebenwirkungen und der Gabe von Paracetamol konnte bislang noch kein Zusammenhang festgestellt werden.       

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Dosierung: 


Frage: Wie hoch ist die normale Dosierung von Paracetamol bei Neugeborenen, bzw. bei Säuglingen unter 6 Monaten und bei Kindern?

Antwort: Grundsätzlich richtet sich die Dosierung nach Alter und Körpergewicht. Der Richtwert beträgt 10 – 15 mg Paracetamol pro Kilogramm Körpergewicht als Einzeldosis. Die Tagesgesamtdosis von 60 mg Paracetamol pro Kilogramm Körpergewicht sollte nicht überschritten werden.

Abweichend hiervon kann der Kinderarzt eine andere Dosierung empfehlen.

Bitte beachten Sie zu Fragen der Dosierung die Gebrauchsinformation und die Dosierungstabelle (auch über unsere Homepage www.ben-u-ron.de abrufbar).

 


Frage: Unser Kind (ca. 19 kg) hat von einer Freundin versehentlich statt einem 250 mg Zäpfchen ein 500 mg Zäpfchen gegen seine fiebrige Erkältung bekommen. Wie gefährlich ist das für unser Kind? Müssen wir Sofortmaßnahmen einleiten?

Frage: Mein Sohn hat eine Flasche ben-u-ron-Saft in die Hände bekommen und davon getrunken, vermutlich mehr als er eigentlich dürfte. Wie gefährlich ist das und was muss ich tun?

Antwort: Beobachten Sie bitte Ihr Kind. Wenn es starke Bauch- oder Leibschmerzen bekommt, suchen Sie bitte sofort einen Arzt auf und informieren ihn über die Problematik.

Zeigen sich keine Auffälligkeiten, sind keine Maßnahmen nötig.Bitte achten Sie aber zukünftig darauf, dass Sie Arzneimittel immer außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.

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Anwendungsgebiete: 


Frage: Gegen Schmerzen bei Mittelohrentzündung hat mir der Arzt für meinen Sohn ben-u-ron Zäpfchen verschrieben. Das Zäpfchen scheint nicht ganz zu wirken, weil mein Kind trotzdem noch über Schmerzen klagt. Darf ich ihm noch ein Zäpfchen geben? Wenn ja, welchen zeitlichen Abstand muss ich einhalten?

Antwort: Mit einem zeitlichen Abstand von mindestens 6 Stunden können Sie Ihrem Kind noch ein Zäpfchen verabreichen, wenn weiterhin Schmerzen bestehen. Tritt keine Besserung der Schmerzen ein, sprechen Sie bitte mit Ihrem Kinderarzt.

 


Frage: Mein Kind ist schon vor einer Woche an den Mandeln operiert worden. Es hat immer noch starke Schmerzen. Der HNO-Arzt verordnete ben-u-ron-Saft. Können Sie mir mehr zur Dosierung und zur Häufigkeit der Einnahme sagen? Die vom Arzt empfohlene Dosierung reicht offensichtlich nicht aus.

Antwort: Der ben-u-ron-Saft beginnt nach ca. 30-45 Minuten (individuelle Unterschiede möglich) zu wirken. Warten Sie diese Zeit bitte ab. Bei häufigeren Gaben von ben-u-ron-Saft lesen Sie bitte in der Gebrauchsinformation nach. Sollten die Schmerzen nicht nachlassen, sprechen Sie mit dem betreffenden Arzt, der Ihrem Kind ben-u-ron verordnet hat.

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Aufbewahrung und Haltbarkeit: 


Frage: In meiner Hausapotheke befindet sich noch ein älterer ben-u-ron-Saft. Er dürfte ca. 2 Jahre alt sein. Jetzt hat meine Tochter (18 Monate) Fieber. Kann ich diesen ben-u-ron-Saft noch verwenden?

Antwort: Wenn die Flasche ben-u-ron-Saft noch verschlossen ist, darf der Inhalt auch nach 2 Jahren noch verabreicht werden. Wurde die Flasche bereits geöffnet, bringen Sie den angebrochenen ben-u-ron-Saft zurück in die Apotheke. Sie wird das Arzneimittel fachgerecht entsorgen. Genaue Auskunft über die Haltbarkeit gibt das Datum auf der Packung und Flasche. Nach Anbruch verwenden Sie den Saft bitte nur 12 Monate.

 


Frage: Ich habe eine Reise in die Tropen geplant. Dort sind Temperaturen bis zu 50 °C zu erwarten. In meine Reiseapotheke würde ich gerne ben-u-ron Zäpfchen einpacken. Kann ich die Zäpfchen mitnehmen ohne dass die Wirkung durch die hohen Temperaturen beeinträchtigt ist?

Antwort: Zäpfchen sollten kühl gelagert werden. Sie schmelzen bei Körpertemperatur. ben-u-ron Kapseln oder Tabletten wären in diesem Fall ein besserer Reisebegleiter. Sie sind auch bei höheren Umgebungstemperaturen stabil und deshalb sicherer in der Anwendung.

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