Damit ein Arzneimittel wirken kann, ist die richtige Einnahme und Anwendung in der korrekten Dosierung wichtig.
Die Dosierungsempfehlung eines Medikamentes basiert auf dessen Zulassung, die vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erteilt wird. Sie findet sich in der Packungsbeilage, diese ist gesetzlich verpflichtend und dem Medikament beigefügt.
Um sowohl das Zuwenig als auch das Zuviel zu vermeiden, wenden Sie sich am besten bei Unsicherheit über die Dosierung an Ihren Arzt oder Apotheker.
Beim Wirkstoff Paracetamol sind Körpergewicht und Alter für den Therapieerfolg ausschlaggebend. Deshalb gibt es zahlreiche Darreichungsformen und verschiedene Wirkstärken.
Des Risikos einer Überdosierung von Medikamenten sind sich viele Patienten bewusst. Bei manchen schlägt diese Sensibilität aus Angst vor Nebenwirkungen ins Gegenteil um. Sie nehmen das Präparat in zu niedriger Dosierung ein, was dazu führt, dass sich die Wirkung nicht richtig entfalten kann, und sie dosieren unter Umständen nach.
Effekt: Der notwendige Wirkstoffpegel im Körper wird so nicht erreicht – das Medikament erscheint nicht ausreichend wirksam. Die Konsequenz ist vielfach, dass zu nebenwirkungsstärkeren Substanzen gegriffen wird, was ursprünglich vermieden werden sollte.